Martinsgänse aus Germteig / Hefeteig

Für die Martinsgänse verwende ich eine einfache Variation des Hefeteigs. Sowohl die Teig-Herstellung als auch die Weiterverarbeitung ist auf die Arbeit von und mit Kindern abgestimmt. Bei uns ist es Brauch, seine Martinsgans mit jemandem zu teilen.

 

Teigherstellung:

500 g Mehl
in eine Rührschüssel sieben.

1 Pk. Trockenhefe
80 g Zucker
1 Prise Salz zugeben und untermischen.

1 Ei
1/2 Zitronenschale
50 g weiche Butter
am Schüsselrand auf dem Mehl verteilen.

¼ l Milch
lauwarm erwärmen, nach und nach zusammen mit den anderen Zutaten vom Rand her ins Mehl einarbeiten. Von der Milch nur so viel zugeben, dass ein mittelfester glatter Teig entsteht. Solange kneten bis sich der Teig vom Rand löst, mindestens 5 Minuten.

Abgedeckt am warmen Ort gehen lassen. Zugluft vermeiden.

 

Weiterverarbeitung zur Gans:

Die Gans-Vorlage auf kräftigem Papier ausdrucken und ausschneiden. Eine Papiervorlage können Sie sich hier herunterladen: Martinsgans
Den gut aufgegangenen Germteig/Hefeteig auf dem Backbrett oder leicht bemehlter Arbeitsfläche knapp 1 cm dick auswalken.
Die Papiergans beliebig oft auflegen, mit einem scharfen Messer ausschneiden und sofort auf das Backblech legen. Die Gänse gehen noch schön auf, also nicht zu dicht legen, lieber mehrere Bleche verwenden.
1 Eigelb mit wenig Wasser verkleppern/glattrühren und die Gänse  damit einstreichen. Als Auge eine Korinthe oder ein halbe Rosine in den Teig drücken.
Nach Belieben kann die Gans noch verziert werden: den Flügel durch aufgestreuten Hagelzucker andeuten oder mit Mandelhälften auslegen, etc.
Nun die  Gänse bei 180 °C auf zweiter Schiene von unten  zirka 10 bis 18 Minuten goldbraun backen. Das Backrohr zwischendurch nicht öffnen, aber die Gänse beobachten, damit sie nicht zu dunkel werden.



Tipps:

Wer jedes Jahr Martinigänse backen will, für den lohnt sich die Anschaffung einer Ausstechform.
Unsere Gänse werden noch mit einem karierten Bändchen um den Hals verziert.
Größere Kinder entwerfen vielleicht gerne eine eigene Gans und machen ihre eigene Schablone.
Meine Kinder machen am liebsten Gänse und Pferde, beides passt ja zum Heiligen Martin.
Die Teigreste zwischen den Gänsen immer wieder zusammenkneten und neu auswalken. Wenn uns die Lust zum Ganserl ausstechen vergeht, flechten wir aus den Resten kleine Zöpfe oder stechen mit Keks-Ausstechformen andere Formen aus. Die müssen aber auf einem eigenen Blech gebacken werden, weil sie viel kürzer backen. Die kleinen "Germkekse" dürfen natürlich sofort aufgegessen werden. Probieren und Naschen  dürfen ist überhaupt beim Backen mit Kindern sehr wichtig!
Das Einstreichen der Gänse mit Eigelb kann man auch weglassen und die Gänse nach dem Backen mit Zuckerglasur einstreichen (viel Staubzucker/Puderzucker mit wenig Zitronensaft glattrühren).
Die Martinsgänse können auch aus salzigem Germteig, also Brotteig gebacken werden

 

 

 

Barbara Cojaniz




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