Kletzenbrot

Kletzenbrot, ein traditionell steirisches Gebäck zur Adventszeit, wird mit vielen gedörrten Früchten gefüllt. Süß und saftig braucht es sonst keinen Zucker und schmeckt am besten mit frischer Butter.

 


Brottteig:

1 kg Roggenmehl
10 g Salz
2 Pck. Trockengerm/Trockenhefe
ca. 600 ml Wasser lauwarm

Füllung:

500 g Kletzen/Dörrbirnen
200 g Feigen getrocknet
200 g Weinbeeren/Rosinen
200 g Haselnüsse

5 g Zimtpulver
½ Tl Nelkenpulver
nach Belieben je eine Prise Piment, Kardamom, Muskat, Pfeffer und Ingwer

1 Stamperl Rum
ca. ¼ l Mineralwasser


Für den Brotteig alle trockenen Zutaten mischen, das Wasser einlaufen lassen und mit den Knethaken der Küchenmaschine oder des Rührgerätes  zu einem geschmeidigen Teig kneten. Der Teig ist dabei anfangs klebrig und löst sich nach einigen Minuten vom Schüsselrand. Mit Mehl bestäuben, einem feuchten Tuch zudecken und zugluftfrei 2 Stunden gehen lassen. Dabei 1 oder 2 mal mit der Hand niederschlagen und neu aufgehen lassen (der Teig „entspannt“ auf diese Weise und lässt sich später besser formen).
Während der Brotteig rastet/ruht, Füllung vorbereiten:
Kletzen/Dörrbirnen und Feigen klein würfeln, mit Rosinen, Nüssen und Gewürzen sorgfältig mischen. Rum und so viel Mineralwasser darüber geben, dass die Früchte gleichmäßig durchziehen können. Zugedeckt 2 Stunden ziehen lassen, für ein gleichmäßiges Ergebnis ein-  bis zweimal durchrühren.
Nach zwei Stunden soll der Brotteig etwa auf die doppelte Größe aufgegangen sein, sonst noch weiter gehen lassen.
Teig halbieren. Aus einer Hälfte drei Handvoll Teig zu  3 sogenannten „Blattln“ (Brotteigmantel) dünn auswellen. ungefähr rechteckig, zweimal so lang wie breit.
Den restlichen Teig in drei Stücke teilen und mit je einem Drittel der eingeweichten Früchte sorgfältig verkneten. Es dauert ein bisschen! Ein hoher Fruchtanteil ist wichtig für ein saftiges Kletzenbrot. Ob die Verteilung gut gelungen ist, kann man mit einem Schnitt durch den Teig feststellen. längliche Wecken formen.
Das Backrohr auf 150 °C Ober und Unterhitze  vorheizen.
Jeden Wecken ins „Blattl“/ den Teigmantel einschlagen. Oben auf eine unverletzte Hülle achten. Auf der Unterseite muss das „Blattl“ nicht vollständig geschlossen sein. Beim Andrücken des Brotteiges darauf achten, dass er überall fest anliegt und keine Luftblasen entstehen.
Die Kletzenbrote auf ein Blech mit Backpapier oder Fett legen und rundum mit Wasser sorgfältig einpinseln.
Mit einer Gabel Löcher ins Blattl einstechen damit es beim Backen nicht reißt.
Kletzenbrote eine gute Stunde auf zweiter Schiene von unten backen. Klingt es beim Draufklopfen hohl, sind sie fertig.


 

Tipps:

1 kg Mehl ist für viele Küchenmaschinen eine große Aufgabe. Wenn der Teig zum Ende hin nicht mehr so klebrig ist mit der Hand weiterkneten.
Die Füllung nach Belieben abwandeln. Marillen, Cranberries, getrocknete Maulbeeren, etc. sind auch sehr fein. Bei Verwendung von Datteln: sehr fein schneiden, sie sind eher zäh.
Den Brotlaib noch mit Mandelhälften, die gut in den Teigmantel eingedrückt werden, verzieren. Auch das Eindrücken mit der Gabel kann  nach einem Muster erfolgen.
 Zum Verschenken Mini-Brotlaibe (länglich oder rund) formen und hübsch verpacken.
Aufbewahren: in leicht angefeuchtetes Baumwoll- oder Leinentuch wickeln und in den Kühlschrank legen.

 

 

 

 

Barbara Cojaniz




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