Hollerkücherl

Duftige Holunderblüten in fein abgeschmecktem Ausbackteig – ein geradezu himmlischer Genuss, der einfach zuzubereiten ist. Am besten schmecken Hollerkücherl heiß direkt aus der Pfanne. Als spannendern Kontrast dazu empfehle ich Holunderblütensorbet oder Vanilleeis.

 


Für 4 Personen

2 Eiweiß
Salz

300 ml Weißwein (oder Bier)
2 Eidotter/Eigelb
200 g Mehl
4 EL braune Butter
1 Msp. Vanillemark aus der Schote
Zimtpulver
20 g Zucker

Fett zum Frittieren (Butterschmalz)
50 g Zucker
1/2 TL Zimtpulver
etwa 12 Holunderblütendolden (je nach Größe)

 

Holunderdolden fern von Straßen und Düngemitteln sammeln. Nicht waschen, sonst geht sehr viel Aroma verloren. Die Dolden am besten ein Stunde auf eine gelbe Unterlage legen (die Insekten, die Hollerblüten lieben, gehen dann auf die Unterlage, gelb ist ihr "Lockstoff".) Vor dem Ausbacken kontrollieren Sie die Dolden und schütteln sie sanft aus.
Braune Butter herstellen.
Eier trennen. Eiweiß mit Salz zu steifem Eischnee schlagen, zugedeckt  kalt stellen.
Eitdotter/Eigelb und Wein mit dem Mehl und den Geschmackszutaten glattrühren. Es soll ein dickflüssiger Teig entstehen. Diesen dann 30 Minuten ruhen lassen.
Das Fett in der Friteuse auf 180° erhitzen oder in einem weiten Topf. Die Temperatur überprüfen: das Fett bildet sogenannte „Schlieren“. Wenn man dann den Stiel eines Holzlöffels hinein hält, bilden sich weiße Blasen. Das Fett darf nicht rauchen (zu heiß)!
Den Teig durchrühren und den Eischnee mit einem Schneebesen vorsichtig unterziehen. Die Hollerblütendolden in den Ausbackteig tunken und dann für 5 Minuten ins heiße Fett geben. Auf Küchenkrepp abtropfen lassen. Warm halten, bis alle ausgebacken sind, Zimt mit Zucker mischen und die Hollerkücherl damit bestreuen.

 

Tipps:

Von der Hollerblüte isst man nur die Blüten und sehr feine Stiele. Den dicken Hauptstiel der Dolde abschneiden oder übriglassen. Alle grünen Teile des Hollerbuschs enthalten Sambunigrin, das in größeren Mengen Übelkeit hervorruft. Sambunigrin zerfällt beim Erhitzen und wird ungefährlich. Nur der dicke Hauptstiel wird meistens nicht genügend durcherhitzt, er schmeckt auch nicht besonders. Ich lasse ihn zum Ausbacken immer dran und schneide ihn vor dem Servieren ab.
 Serviere ich die Hollerkücherl mit dem Hollerblütensorbet, bevorzuge ich Wein für den Ausbackteig. Sonst nehme ich Bier.
Der Ausbackteig eignet sich auch für Apfelkücherl.
Ein festlicher Dessertteller entsteht aus Hollerkücherl, Hollerblütensorbet und einer Kugel Vanilleeis oder Vanille-Schlagobers

 

 

 

Barbara Cojaniz




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